ÄSTHETIK CHIRURGIE - Bauchdeckenstraffung (Bauch anspannen)

Wann ist die Straffung der Bauchdecke sinnvoll?

Wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, könnte eine Bauchdeckenstraffung für Sie eine ideale Lösung sein:

  • Absackende oder übermäßige Bauchhaut
  • Ein deutlich hervortretender Bauch, der wie geschwollen erscheint
  • Schwach ausgebildete oder getrennte Bauchmuskeln
  • Fettpölsterchen, die sich am Bauch konzentrieren

 

Ein gründlich vorbereiteter Eingriff

Bei der ersten Untersuchung wird Sie Ihr plastischer Chirurg über Ihre Erwartungen befragen. Anschließend wird Ihr Bauch untersucht, während Sie liegen. Dabei geht es um die Elastizität und Festigkeit der Haut auf Ihrem Bauch. Ihr plastischer Chirurg wird das Ausmaß von Fettpolstern auf Ihrem Bauch und um Ihre Bauchmuskeln feststellen. Ihr Arzt wird Sie auch zu bisherigen Behandlungen, zu Ihrem gesundheitlichen Allgemeinzustand, zu Allergien und früheren Operationen befragen.

 

Die Operation

Eine abdominoplastische Schönheitsoperation wird durchgeführt, indem ein Schnitt über dem Schamhaar geführt wird – auf gleicher Höhe, auf der auch ein Kaiserschnitt gesetzt wird. Die Länge des Schnitts ist abhängig von der Elastizität der Haut. Wie viel Haut dabei entfernt wird, wird vorher mit Ihnen festgelegt. Hierzu werden vor der Operation Linien auf den Bauch gemalt. Die bei der Operation entstehende Narbe wird innerhalb der Bikinizone liegen und bleibt damit nahezu unsichtbar.

Wir verwenden eine neue Technik, die als „seitliche Spannung“ bezeichnet wird und sich von der klassischen Bauchdeckenstraffung abhebt. Mit Hilfe dieser neuartigen chirurgischen Technik ist es möglich, in nur einer einzigen Operation Gewebe in der Hüfte, der Leiste, den Innenseiten der Oberschenkel sowie der Taille zu straffen bei gleichzeitiger Entfernung von Fett im Bauchbereich.

 

Bei einer Straffung der Bauchmuskeln werden die Muskeln mit internen Heftungen verbunden, um die muskuläre Struktur der Bauchdecke zu verstärken. Überschüssige Haut wird nach unten gezogen und entfernt. Dabei wird darauf geachtet, dass der Bauchnabel auf seiner richtigen Position bleibt und dort fixiert wird. Am Ende der Operation wird der Hautschnitt mit unsichtbaren, ästhetisch-chirurgischen Heftungen geschlossen, so dass eine möglichst kleine Narbe entsteht. Direkt nach der Operation wird ein spezielles Korsett angelegt.

 

Nach der Operation

Sie sollten nach der Operation noch zwei Nächte in der Klinik bleiben. Nach vier bis fünf Ruhetagen können Sie an Ihren Arbeitsplatz zurückkehren und nach drei Wochen bereits wieder alle Sportarten ausüben.

Nach sechs bis sieben Monaten lösen sich die Narben auf und sind praktisch nicht mehr sichtbar.

 

Komplikationen

Sehr selten können nach der Operation Blutungen, eine verzögerte Heilung oder Asymmetrien im Ergebnis auftreten. Kleine Korrekturen können jedoch jederzeit leicht durchgeführt werden. Auch kann es an den Tagen nach dem Eingriff zu einer Flüssigkeitsansammlung unter der Bauchhaut kommen. Diese Flüssigkeitsansammlung kann jedoch durch Absaugen mit einer Nadel korrigiert werden. Eine weitere Komplikation, die auftreten kann, ist der Gewebeverlust entlang dem Schnitt. Dies tritt jedoch besonders bei Patienten auf, die rauchen.