Brust Straffung

Die Bruststraffung ist ein chirurgisches Verfahren, um absackende Brüste anzuheben. In einigen Fällen wird es von Vorteil sein, diese mit einer Brustvergrößerung zu kombinieren.

Eine Beratung mit einem plastischen Chirurgen ist der erste Schritt. Sie sollten mit ihm Ihre Erwartungen besprechen und wissen, dass das gewünschte Ergebnis nur eine Verbesserung ist, aber nicht Perfektion.

Wir führen eine Routineuntersuchung Ihrer Brust durch und abhängig von Ihrem Alter und Ihrer Familiengeschichte können wir feststellen, ob eine Mammografie oder ein Röntgen der Brust notwendig ist.

Nachdem wir Sie untersucht haben, besprechen wir andere Aspekte, welche die Entscheidungen beeinflussen, wie die Größe, die Form Ihrer Brüste und die  Hautbeschaffenheit.

Während der Voruntersuchung erklären wir die spezifischen Details des Eingriffs, einschließlich der chirurgischen Technik, der Anästhesie und die Möglichkeiten, welche durch eine Operation umsetzbar sind.

Tausende Mastopexy Operationen werden erfolgreich jedes Jahr in der Welt durchgeführt. Dennoch sollten Sie die möglichen Gefahren des Eingriffs und die spezifischen Komplikationen berücksichtigen, welche mit der Operation verbunden sind.

Postoperative Komplikationen, wie Infektionen oder Blutgerinnsel sind selten. Bei einer langsamen Heilung kann eine Revision der Naht erforderlich sein. Rauchen kann den Heilungsprozess verlängern.

Die Operation

Erschlaffte Brüste, die ihr Volumen und ihre Elastizität verloren haben, verursachen häufig durch große Auflageflächen zwischen Brust und Brustkorb eine zusätzliche Belastung. Zudem kann es in den Umschlagfalten zu wunder Haut und lokalen Infekten kommen, weshalb eine Korrekturoperation angebracht ist.
Auch wird diese Operation angewandt, um den Warzenhof zu verkleinern.

Der Eingriff erfolgt in Allgemeinnarkose. Diese wird ein Anästhesist mit ihnen besprechen.
Beim klassischen Operationsverfahren entsteht eine kreisrunde Narbe am Warzenhofrand, eine senkrecht verlaufende zwischen Warzenhofrand und Unterbrustfalte und eine weite Narbe in der Unterbrustfalte.

Alternativ kann eine Narben sparende Operationstechnik angewandt werde, wobei auf die bogenförmige Narbe  in der Unterbrustfalte verzichtet wird.
Der Hautüberschuss in der senkrechten Richtung wird durch Raffen der Haut beseitigt.
In diesem Fall zeigt sich das Endergebnis erst nach dem Schrumpfen der Haut in ca. 6 Monaten.
Diese Technik ist empfehlenswert bei jüngeren Frauen und wenn die Brust nur weniger umfangreich verkleinert werden soll.

Wird in Verbindung mit der Bruststraffung auch eine Brustvergrößerung durchgeführt, wird ein Implantat vor oder hinter das Brustgewebe gelegt.

Dieses Implantat wird ein Kunststoffkissen, gefüllt mit Silikongel, sein.

Nach der Operation bekommt die Patientin einen speziellen Büstenhalter.
Die Operation dauert im Durchschnitt 3 Stunden.

Nach der Operation

Nach der Operation lassen Schmerzen, die leicht durch Medikation gesteuert werden können, nach einem oder zwei Tagen nach. Die Patientin kann einige Stunden nach dem Eingriff aus dem Krankenhaus entlassen werden. Schwellungen und Hautverfärbungen (Hämatome) entlang der Schnitte lassen nach einigen Tagen nach. Nach der Operation kann es einen temporären Verlust der Empfindung in den Brustwarzen und in der Brusthaut geben. Sollten diese Symptome auftreten, lassen diese in der Regel nach einigen Tagen wieder nach. Einige Tage nach der Operation ist es möglich, dem gewohnten Alltag nachzugehen.

Obwohl wir uns bemühen, die Narben so ansehnlich wie möglich zu halten, sind sie sichtbar und dauerhaft. Die Narben verblassen im Laufe der Zeit. Da die Schnitte um und unter der Brustwarze liegen, sind sie sogar in weit ausgeschnittener Kleidung nicht sichtbar.