Oberarmstraffung

Oberarmstraffung – Was ist das?

Eine Straffung, mit oder ohne Fettabsaugung, festigt Ihre Arme und gibt eine optische Verbesserung. Der Oberarm wird geformt und ergänzt das Gesamtkörperbild. Die Armlifttechniken sind heutzutage sicherer und die Narben sind viel weniger auffällig als in der Vergangenheit.

Armstraffung ist eine der vier beliebtesten plastischen Operationen nach einem massiven Gewichtsverlust oder des Verlustes von Muskelmasse. Oft bleiben nicht unerhebliche Mengen von Haut unter den Armen, welche sich nicht selbständig zurückbildet.

 

Ursachen für störende Hautlappen an den Oberarmen

  • starke Gewichtsabnahme
  • altersbedingter Elastizitätsverlust
  • erblich bedingtes schwaches Bindegewebe
  • Abnahme von Muskelmasse

Was ist zu beachten?

Es ist empfehlenswert, einige präoperative (vor der Operation) Anweisungen zu befolgen. Rauchen kann Auswirkung auf die Wundheilung haben (z.B. Verlängerung der Wundheilung). Außerdem sollten bestimmt Medikamente, wie Blutverdünner (z.B. ASS (Aspirin), Falitrom, Marcumar, Plavix), rechtzeitig pausiert werden, Auch  sollte auf bestimmte Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel verzichtet werde, die das Blutungsrisiko erhöhen.

Metformin sollte bei operativen Eingriffen pausiert werden.
Bitte besprechen Sie alle pausierten Medikamente und Alternativen (z.B. Clexane, Heparin, Insulin) mit Ihrem Arzt.

 

Eine weitere Empfehlung ist, bestimmte Ergänzungsmittel vor Ihrer Operation einzunehmen, um Schwellungen und zu reduzieren. Eine proteinreiche Ernährung kann auch den Heilungsprozess unterstützen.

Das operative  Verfahren

 

Eine Oberarmstraffung dauert in der Regel ein bis drei Stunden je nach Umfang der Operation. Die Operation erfolgt in Lokalanästhesie, ggf. mit Sedierung (Dämmerschlaf) oder unter Vollnarkose. Dies wird selbstverständlich mit Ihnen vor der Operation besprochen.

 

Fettabsaugung kann für Menschen mit glatter Haut und einer kleinen Menge an Fett ausreichend sein. Von einem Armlift-Eingriff können Menschen mit größeren Fettflächen unter den Armen, mit einer schlechten Hautqualität und sonnengeschädigter Haut mehr profitieren.

Um eine Oberarmstraffung durchführen zu können, führt unser Chirurg Einschnitte an der Innenseite oder an der Rückseite des Arms durch. Das Schnittmuster variiert je nach Umfang der Operation und der von unserem Chirurgen bevorzugten Behandlungsmethode. Die Schnitte erstrecken sich typischerweise von der Achsel bis knapp über den Ellenbogen.

Manche Menschen benötigen möglicherweise nur minimale Schnitte, einen T-Schnitt in die Achsel. Dies kann erfolgen, wenn es sich nur um eine kleine Menge zusätzlicher Haut in der Nähe der Achselhöhle handelt.

Andere Menschen, die nach einer Adipositasoperation (Magenband, Schlauchmagen, Magenbypass) große Mengen an Gewicht verloren haben, können mehr überschüssige Haut haben und einen größeren Schnitt benötigen, der vom Ellenbogen bis zur Achselhöhle und auf die Seite der Brust verläuft. Nach der Inzision kann überschüssiges Fett mit einer Fettabsaugung entfernt werden. Übermäßige Haut wird dann gestrafft und mit Nähten verschlossen.

Nach dem Eingriff

Nach einer Operation können immer Schwellungen, Hämatome (Blutergüsse) und Beschwerden/Schmerzen auftreten. Ihr Arm wird trotzdem schon straff und gepflegt aussehen. Unsere Ärzte können Ihnen Schmerzmittel verschreiben. Die Schwellung lässt nach 2-3 Tagen nach und verschwindet innerhalb von 2-3 Wochen. Eine Hochlagerung des Armes auf einem Kissen kann die Schwellung reduzieren. Die Nähte und das Gewebe werden in den ersten Tagen durch einen Druckverband gestützt. Viele Fäden sind resorbierbar und lösen sich von selbst auf. Nicht resorbierbare Fäden werden nach 7-10 Tagen entfernt.

Ihr Chirurg kann einen Kompressionsarmstrumpf verschreiben, damit die Haut das darunter liegende Geweben Halt bekommt. Nach der Entfernung der Fäden ist es erlaubt zu duschen, aber noch nicht zu baden. Gönnen sie sich 2 Wochen nach dem Eingriff noch Ruhe. Nach einer Woche dürfen Sie leichten Tätigkeiten wieder nachgehen und 2 bis 3 Wochen nach dem Eingriff wieder arbeiten gehen. Mindestens 6 Wochen sollten Sie starke Anstrengungen vermeiden und keinen Sport treiben. Mit dem Muskeltraining sollte frühestens nach 2 bis 3 Monaten begonnen werden

Risiken des Eingriffs

Keine Operation ist risikofrei. Die Risiken können folgende sein:

  • Infektion
  • Hämatome
  • Schlechte Wundheilung
  • Empfindungsstörungen
  • Narbenbildung
  • Schwellung der Hände
  • Thrombose
  • allergische Reaktionen
  • Asymmetrie

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